PT4Pano Blog

29. Juli 2015 - 12:26

präzises, UniQ/C-kompatibles Schnellwechselsystem von FLMArca-Swiss-kompatible Schnellwechsel-Klemmsysteme sind im Allgemeinen sehr brauchbares Fotozubehör - und sie werden immer beliebter.
Berlebach, FLM und insbesondere Novoflex mit dem Q-System haben schon vor vielen Jahren auf das ArcaSwiss-Klemmprofil für Schnellwechselplatten gesetzt und hierzulande für dessen Verbreitung gesorgt. Die Qualität dieser Klemmsysteme aus deutscher Fertigung ist spitze.

Kirk L-BracketSehr praktisch sind auch die L-förmigen Kameraschienen mit Arca-Profil, sogenannte L-Brackets. Mit ihnen kann man auf dem Stativkopf mit Klemmsystem die Kamera schnell von Querformat ins Hochformat positionieren. Weltweit haben vor allem Kirk, ReallyRightStuff (RRS) und Arcatech mit den praktischen L-...

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19. Mai 2015 - 20:10

Immer wieder bitten uns Kunden um Rat, wie sie die Auflösung und Schärfe ihrer Panoramen steigern können. In der Regel erwarten sie eine Empfehlung für eine bessere Kamera oder ein anderes Objektiv. In den meisten Fällen stellen wir aber fest, dass die bislang unbefriedigende Schärfe nicht daher rührt, womit sie fotografieren. Häufig ist allein der Workflow, also die Art und Weise, wie sie die Panoramen generieren die Ursache dafür, dass sie Auflösung, Detailschärfe und Tonwertumfang ihrer Aufnahmen verschenken. 

Der häufigste Fehler ist, dass die Anwender zu früh im Workflow auf ein verlustbehaftet komprimiertes Format gehen – oder gar bereits die Quellbilder in JPG vorliegen.
Als zweithäufigste Ursache für die Unschärfe von Panoramen, insbesondere die mit Fisheye aufgenommen wurden, sehe ich, dass die Anwender die CA-Farbsäume („chromatische Aberration“) in den Quellbildern nicht korrigieren.
Auch das notwendige Schärfen des Panoramas beim Stitchen wird häufig unterlassen.

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3. April 2015 - 18:48

Samy f2,8/12mm NCS FisheyeEin neues Fisheye für’s Vollformat sorgt in der Panorama-Gemeinde für Irritation: Ist das neue f2,8/12mm NCS von Samyang ein Portrait-Fisheye für das Vollformat ähnlich dem f4/8-15mm Canon bei 12mm – oder doch ein Fullframe, vergleichbar dem betagten f2,8/16mm Nikkor ?

Die Antwort vorweg: Es ist ein echtes Fullframe mit knapp 180° diagonalem Bildwinkel am Vollformat – mit einer Brennweite von 12mm. Es wird mit Bajonett für die Canon EOS, Nikon FX/DX und Sony-E in Kürze auch in Europa verfügbar sein.

Die Brennweitenangaben zu den preiswerten „Samys“ des koreanischen Herstellers irritieren immer wieder die Kunden. Das war bereits beim voluminösen f3,5/8mm so, wo viele Käufer glaubten, ein preisgünstiges Pendant zum legendären f3,...

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21. März 2015 - 17:37

Der Besitzer einer Digitalkamera hat die Möglichkeit, das Bild, insbesondere Belichtung und Fokus, unmittelbar nach der Aufnahme am Display zu kontrollieren.

Jedoch - ob Aufnahmen einwandfrei zu einem Panorama gestitcht werden können, erkennt man erst zuhause am Rechner. Fatal ist: Parallaxenfehler oder auch fehlende Bildteile mangels Bildüberlapp können nachträglich nicht korrigiert werden.

Will man solche Fehler sicher vermeiden, ist nur ein Weg wirklich zielführend: 

Man muss die Variabilität bei der Aufnahme so weit wie möglich einschränken.

Nur wo sich nichts verstellen lässt, kann man nichts verkehrt einstellen.

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22. Januar 2015 - 16:12

Für die Befestigung auf einem Stativ sind Kameras an der Unterseite mit einem Stativ-gewinde ausgestattet. Dieses "Kameragewinde" ist ein 1/4 Zoll Grobgewinde (1/4"-20 UNC). Grobgewinde deshalb, weil die Gewindegänge gröber sind. Das macht sie mechanisch stabiler als ein metrisches Normalgewinde M6 und bringt einen weiteren Vorteil: mit nur 2-3 Umdrehungen sitzt die Kamera fest. Fast alle "normalen" Kameras sind mit so einem Kameragewinde ausgestattet. Leider ist die Tiefe dieses 1/4"-Gewindes nicht genormt: wir haben Werte von 4,0 bis 8,5mm gemessen. Nur schwere Mittel- und Großformatkameras haben (gegebenenfalls zusätzlich) ein "großes Kameragewinde" in 3/8 Zoll.

Idealerweise sitzt das Kameragewinde genau unter der optischen Achse und vor der Film- bzw Sensorebene der Kamera. Zu den klassischen Abweichlern was diese Positionierung angeht, zählen Leica und Olympus.
Leica baut viele Kameras  mit sehr niedrig liegender optischen Achse (z.B. die M9) und findet anscheinend unter dieser Linie keinen Platz mehr für ein Stativgewinde. So sitzt das Stativgewinde vieler Leicas irgendwo seitlich am Kameraboden - nur nicht da, wo es hingehört.
Olympus platziert das Kameragewinde bei vielen DSLRs zwar mittig unter der optischen Achse - aber geradezu idiotisch...

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24. Dezember 2014 - 15:44

Wir bedanken uns bei allen Kunden und Geschäftspartnern für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2014 und wünschen allen gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch in's Neue Jahr.

Mehr als der geschäftliche Erfolg erfreut uns das durchweg positive Feedback, das wir auch heuer wieder von zahllosen Kunden zu unseren Produkten und dem Service erhalten haben.
Das schönste Feedback kam gestern mit der Post.
Wir haben es eingescannt und geben es hier unverändert wieder.

Lediglich den Namen des Absenders haben wir entfernt.

DANKE !

 

Monopod - Eine Weihnachtsgeschichte oder auch 

Monopod - Never alone 

Eigentlich müsste der Monopod aus dem Hause PT4Pano "Konversations-Pod" oder auch "Never-Alone-Pod" heißen. Wenn Du mit diesem edlen Teil unterwegs bist (Hier kann man sich das nicht nur angucken, sondern sogar kaufen: http://pt4pano.com/de/products/monopod) - bleibst Du nie allein. 

Wir stehen am zweiten Adventswochenende auf dem Weihnachtsmarkt in Linz am Rhein, haben den Mono auf über 4 Meter ausgefahren, fotografieren das...

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8. Dezember 2014 - 17:31

Grobschlächtig - dieses Wort fiel mir in dem Moment ein, als ich die brandneue Samsung NX1 die Tage in die Hand nahm. Grobschlächtig ist ein Adjektiv, das man heute kaum mehr hört. Es bedeutet soviel wie grob, derb, unbeholfen aber auch klobig, klotzig, plump, unförmig. 

Die deutsche Sprache verändert sich ständig. Neue Begriffe werden geprägt und finden Einzug in die Sprache und den Duden während andere kaum mehr verwendet werden und allmählich aus dem Sprachgebrauch verschwinden, so wie "grobschlächtig". Man denkt sich das vielleicht noch, aber man sagt es nicht. In Bezug auf die Samsung NX1 sollte man stattdessen wertfrei und korrekt sagen "ein eigenständiges Design". Na ja, wie auch immer.

Am Wochenende teilte mir ein Kunde aus Köln mit, dass er am Montag mit der nagelneuen NX1 und dem neuen Samsung Fisheye im Gepäck nach München kommt um für die NX1 einen SLANT "anmessen" zu lassen. Er hatte eine der ersten NX1en, die in Deutschland in den Verkauf kamen, erworben. 

Auf DIE Kamera, besser gesagt auf den S5KVB2-Sensor der NX1 war ich richtig gespannt. Die NX1 ist der erste Sproß der 4. Generation von Samsung NX-Kameras. Bei ihr wurde der erste und bislang einzige kommerziell verfügbare APS-C-Sensor in BSI-Technologie verbaut.

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16. Oktober 2014 - 22:58

Die Lernkurve des engagierten Panoramafotografen "Paul" beginnt mit einem Landschafts-Panorama aus der Hüfte. Nach einigen Hüft-Panoramen stellt Paul dann fest, dass im Nahbereich grobe Stitchingfehler auftreten, obwohl er die Panoramen mit einer speziellen Panorama-Software stitcht. Deshalb googelt Paul nach "Stitchingfehler" und "Panorama" und erfährt so, dass es einen Nodalpunkt gibt und dass man für Stitchingfehler-freie Panoramen einen Nodalpunktadapter braucht. Der indische Ingenieur "Sirh Uii" erklärt Paul auf Youtube die Ursache für die Stitchingfehler und gibt auch gleich noch die genaue Anleitung für den Eigenbau eines multi-row Nodalpunktadapters samt Rotator:

(Hinweis: der chinesische Hufschmied "Ben Lo" hat dieses Set inzwischen 1:1 kopiert und vertreibt es auch in Deutschland. Zu beziehen z.B. über "Tango Import & Export".)

Es gibt auf Youtube weitere teils recht amüsante Anregungen und Beiträge über do-it-yourself "DIY"-Panoramasysteme. Paul schaut sich die...

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6. Oktober 2014 - 22:05

Bei den Laupheimer Fototagen kam ein Besucher an unseren Stand und erklärte mir, wie er Panoramen macht: Er nimmt eine Weitwinkelaufnahme und schneidet oben und unten einen Streifen ab. Klasse ! Einfacher geht's nicht !
Für ihn ist ein Panorama einfach ein Bild mit einem Bildformat 3:1 oder 4:1.

In einschlägigen Foren im Internet wird häufig suggeriert, ein Panorama sei immer ein voll sphärisches mit 360° x 180° Bildwinkel. Dennoch sind solche Kugelpanoramen nur ein Teil, ein Aspekt der Panoramafotografie.

So habe ich aus dem Urlaub letzte Woche auf Ischia viele "Breitbilder" mit 100...180° horizontalen Bildwinkel für's Fotobuch mitgebracht, alle unterwegs aufgenommen mit dem KISS auf dem Einbeinstativ. 

Zu unseren Kunden zählen zahlreiche Profifotografen, die mit Ihrer 5DMk3 oder D800 die Panoramatechnik nutzen, um Bilder mit sehr hoher Auflösung zu generieren. Viele ambitionierte Fotografen arbeiten genauso mit Ihrer Leica-M oder der Fuji-X. Anstelle einer Phase One Mittelformatkamera mit Digitalrückteil zum Preis eines Mittelklassewagens kaufen sie sich lieber ein genau konfiguriertes Panoramasystem und fertigen mit Normalbrennweite hoch auflösende Flächenpanoramen in single-row-Technik...

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11. September 2014 - 17:18

Der normale Einstieg in die Panoramafotografie war lange Zeit der Versuch, ein Landschafts-Sujet, das sich mit nur einer Aufnahme nicht abbilden lässt, aus 2 oder 3 Querformat-Aufnahmen zusammenzusetzen. Manche Analog-Fotografen hatten sich für den Zweck sogar drei Projektoren angeschafft. Inzwischen machen Panorama-Neulinge ihre ersten Erfahrungen mit der Sweep-Panoramafunktion, die in Konsumer-Kameras integriert ist.
Egal wie - der horizontale Kameraschwenk mit der Kamera im Querformat ist die Norm beim Einstieg in das Thema.
Der engagierte Panoramafotograf will entweder einen großen Bildwinkel abbilden, oder mit Hilfe der Panoramatechnik die Bildauflösung steigern - oder beides. Dann kommt ein Panoramasystem ins Spiel, bei dem die Kamera üblicherweise im Hochformat verwendet wird. Beim horizontalen Schwenk erfasst das Hochformat einen größeren vertikalen Bildwinkel als das Querformat, und den gewünschten horizontalen Bildwinkel schafft man durch das Aneinanderreihen mehrerer Aufnahmen.

Doch Sujets, die einen vertikalen Schwenk verlangen, gibt es nicht nur in New York und Dubai. Wir nehmen jedoch als Fotografen mehr die horizontalen Sujets wahr - oder sehen die Welt ohnehin nur als Kugelpanorama.

Aber es gibt auch Fotografen, die sich auf vertikale...

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31. August 2014 - 20:35

Hersteller von TS-Objektiven werben gerne damit, dass man ein Tilt-Shift-Objektiv für Panoramafotografie nutzen kann. Sie suggerieren, man müsse einfach nur die Linse einmal nach rechts und einmal nach links schieben (oder nach oben und unten), und schon hat man zwei Teilbilder, die zu einem Panorama zusammengefügt werden können.
Aber wie das in der Praxis geht, das erklären sie nicht.
Immer wieder werden wir angefragt, ob und wie man denn ein Tilt-Shift-Objektiv an einem Panoramasystem verwenden kann. Meist sind es Canon 5DMk2/3-Besitzer, die ihr 17er oder 24er TS benutzen wollen. Beide Linsen werden gerne als hoch auflösende und wenig verzeichnende Weitwinkel an der Canon 5D verwendet.
Einige Fotografen haben uns ihre mißglückten Stitchingergebnisse zugeschickt und den Fehler im Panoramasystem gesucht. Nicht nur deshalb haben wir bisher konsequent davon abgeraten, ein TS am Panoramasystem zu nutzen. 
Sieht man einmal davon ab, dass die Arbeit mit einer so schweren Kamera-Objektiv-Kombination an keinem Panoramasystem wirklich Spaß macht, gibt es einiges zu beachten, sollen TS-Objektive für...

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10. Juli 2014 - 16:58

Panoramasystem "hammerhaft"Die preiswerten Samyang Fisheyes sind unter den Panoramafotografen sehr beliebt. Insbesondere die beiden kleinen Linsen, das f3,5/7,5mm UMC für die MFTs und das f2,8/8mm UMC für die APS-Systemkameras (Sony-NEX, Fuji-X, Samsung-NX) sind außerordentlich gut. Beide Objektive sind für das kurze Auflagemaß von spiegellosen Systemkameras konstruiert und daher sehr kompakt und leicht, nicht zu vergleichen mit einem klassischen DSLR-Fisheye, das mittels Auflageverlängerung adaptiert wird.
Die Tatsache, dass es sich bei den Samyangs um puristische, rein opto-mechanische Systeme ohne Autofokus und Springblende handelt, ist bei den Fisheyes keine Einschränkung und bei der Panoramafotografie nur von Vorteil.
Der koreanische Hersteller vertreibt die Objektive weltweit unter diversen Labels, so zum Beispiel als Rokinon oder Bower in den USA und in Deutschland exklusiv über Walimex.
Man findet in den Blogs hier...

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25. Juni 2014 - 16:05

Für Hotels, Gaststätten, Fitness-Centers und Wellness-Oasen ist die Präsentation von virtuellen Rundgängen auf der Homepage inzwischen die aussagestärkste Form der Werbung. Sie vermittelt dem interessierten Kunden einen objektiven Eindruck der Räumlichkeiten und der Atmosphäre. Immobilien lassen sich durch diese Form der Visualisierung sehr effektiv und gezielt vermitteln - sehr zum Vorteil für den Makler wie für den Kunden.

Panoramafotografie ist die Technik, die das ermöglicht.
Aber kein Hotelier oder Gastwirt muss sich dafür eine Kamera und ein Panoramasystem kaufen und kaum ein Immobilienmakler mag sich wirklich mit dem Stitchen von Aufnahmeserien beschäftigen und Panoramen retuschieren. Das Einbinden der Panoramen in die Homepage ist ebenfalls nicht jedermanns Sache.
Für all das gibt es inzwischen kommerzielle Dienstleister und Spezialisten, die mit unterschiedlicher Qualität und Bandbreite diese Services anbieten.

Beispielhaft möchte ich hier drei sehr unterschiedliche Ansätze und Ausprägungen nennen: 

Foto-Amateure und freischaffende Panorama-Freaks, vorwiegend aus Ostblockländern und Indien, bieten über das Internet Ihren Stitching-Service an. Sie stitchen und retuschieren für wenig Geld die Aufnahmen und stellen dem...

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25. Mai 2014 - 22:33

Viele Fotografen verstehen unter „Panorama“ grundsätzlich ein voll sphärisches Panorama mit 360°x180° Bildwinkel. Und in diversen Foren zum Thema wird immer noch suggeriert, so ein voll sphärisches Panorama sei die Hohe Schule der Panoramafotografie.
Ich denke, das ist historisch durchaus verständlich, weil es viele Jahre recht mühsam war, ein weitgehend fehlerfrei gestitchtes voll sphärisches Panorama zu generieren. Inzwischen kann das aber mit dem richtigen Panoramasystem (z.B. unserem KISS, SLANT oder MultiRow mit rastendem Rotator) wirklich jeder, und dank Software wie Pano2VR ist auch der obligatorische Nadir-Patch ein Kinderspiel.

Nach wie vor lässt sich ein sauber gestitchtes und Nadir-gepatchtes Panorama im Hotel- und Gaststättengewerbe teurer verkaufen als eines mit Logo im Nadir.  Dabei, seien wir doch ehrlich, interessiert man sich als Betrachter einer Homepage nicht für Nadir und Zenit – es sei denn, man will sehen, ob sauber gearbeitet wurde. Man schaut ja auch im täglichen Leben nicht ständig senkrecht nach oben oder auf die Füße. Unsere visuelle Wahrnehmung beschränkt sich zu über 99% auf weniger als 100° vertikalem Bildwinkel....

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16. April 2014 - 19:02

Als Abiturient Anfang der 70er-Jahre habe ich von einer "Gummi-Linse" für meine erste Spiegelreflexkamera Mamiya 528TL geträumt. Gummilinse - das war damals bei uns die übliche Bezeichnung für die aufkommenden Zoom-Objektive. Aber auch für meine zweite Kamera (Minolta SR-T 101) hatte ich zunächst nur drei Festbrennweiten.

Doch kam Zeit - kam auch Gummi: Mit der dritten Spiegelreflex (Minolta XD7) leistete ich mir ein Zoom-Objektiv. Das eher lichtschwache 35-70mm Rokkor war dann meistens an der Kamera, während das viel bessere, lichtstarke 1,4er Normalobjektiv im Schrank lag.

Inzwischen, über 40 Jahre später, verwende ich an der D800 wieder fast ausschließlich Festbrennweiten. Meine wirklich guten Linsen wie das G-Nikkor f1,8/85 oder das G-Nikkor f1,8/50 sind sehr preiswert und den meisten Zoom-Objektiven in der Abbildungsqualität offensichtlich überlegen.

Heute wird jede Einsteiger-Spiegelreflex mit einem Kit-Objektiv- natürlich einem Zoom - angeboten. Die Kit-Linse kostet dabei nur etwa 50 € - neu, nicht nur in ebay. Die Kit-Linsen haben dann typisch eine Anfangs-Lichtstärke von 3,5. Wer mehr Licht und/oder weniger Schärfentiefe will, muss zur Vollformat Festbrennweite greifen.

Jedem Einsteiger in die Panoramafotografie empfehle ich...

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