Produkt

SLANT Nodalpunktadapter

SLANT Nodalpunktadapter

Der SLANT stellt den Sensor einfach auf die Ecke

  • speziell für 360°x180°-Panoramen mit Fisheye in "single row"-Technik
  • kameraspezifisch "ready to shoot" konfiguriert
  • bewährtes KISS Konzept: "Keep IStiff & Simple"
  • verfügbar für (fast) jede DSLR & Systemkamera
  • bewährt & absolut sicher in der Handhabung
  • höchst präzise in der Anwendung
  • extrem kompakt und leicht  (ca. 100-150g)
  • sehr preisgünstig
SLANT montiert auf dem MiniRotor: Gesamtgewicht 215 Gramm
neu: SLANT XL für Vollformatkameras
SLANT mit MiniRotor und MFT-Kamera
Ansicht von hinten
... und von der Seite
... und von schräg oben
wirklich unglaublich gut: die NX1 mit dem neuen Fisheye  (SLANT-Set: 215 Gramm)
Die Oberklasse am SLANT: D800 mit 12er Samy
Fuji-X mit 7artisans: sehr gut & sehr preiswert
Joker mit Arca-Profil und ⅜"-Gewinde
SLANT mit Joker auf Panoramaplatte mit Q-Klemmprofil
Produktbeschreibung

KISS oder SLANT ?
Der SLANT kommt primär dann zum Einsatz, wenn mit einem Fullframe Fisheye ein voll sphärisches Panorama mit 360°x180° in single-row-Technik erstellt werden soll.

Lesen Sie mehr über den SLANT hier in unserem Blog:  http://pt4pano.com/blog/2013/schraeg-slanted-oblique

Das seit Jahren bewährte und patentierte KISS-Konzept ist auch für den "slanted mode" verfügbar. Wie den KISS konfigurieren wir den SLANT kameraspezifisch "ready to shoot" so, dass es nichts mehr einzustellen gibt. 
Dank der sehr genauen Positionierung der Kameraschraube ab Werk lässt sich der SLANT nicht nur auf dem Einbeinstativ (mit Joker) sinnvoll einsetzen. Er zeigt seine Klasse insbesondere auf dem rastenden Rotator, auch im Nahbereich.

Dabei ist der SLANT wie der KISS sehr sicher in der Handhabung und extrem leicht und kompakt. Nach einem chemo-mechanischen Prozeß ist die Oberfläche wie beim KISS kratz- und korrosionsfest vergütet.

Der SLANT im aktuellen Design weist in der Rotationsachse kein Kameragewinde auf. Zusammen mit dem Joker kann er auf allen gängigen Panoramaplatten mit 3/8" bzw. 1/4"-Zentralgewinde, auf Rotatoren mit Arca- und Q-Klemmprofil oder direkt auf dem Einbein genutzt werden.  Bedenken Sie aber, dass bei Verwendung des SLANT in der Regel 180° vertikaler Bildwinkel erfasst werden. Daher kommt alles aufs Bild, was vor der Drehachse liegt. Alle systemfremden Panoramaplatten ragen dann aufgrund ihrer größeren Basis im Nadir ins Bild.

Wir empfehlen daher die Nutzung in Kombination mit unseren schlanken, rastenden Rotatoren mit der integrierten Libelle und der 4Punkt-Befestigung: Die Nutzung der Rastung ist sehr zweckmäßig, damit der knappe Bildüberlapp im Polargebiet gleichmäßig verteilt wird. Die integrierte Libelle erleichtert das Nivellieren auf dem Stativ. Sie bleibt auch bei montiertem SLANT einsehbar, wird aber auf den 180°-Aufnahmen nicht erfasst. Die 4Punkt-Befestigung erlaubt die o.a. Feinpositionierung der Rotationsachse, z.B. wenn die Kamera ein paar Grad nach oben schielen soll.

Hinweis: Unsere Rotatore Minirotor, David... und Rotator sind völlig rotationssymmetrisch aufgebaut und konsequent auf minimale Abschattung optimiert. Daher ist in Verbindung mit diesen Rotatoren der blinde Fleck kleiner als mit jedem anderen Panoramasystem am Markt. Die gesamte Nadir-Abschattung durch das Panoramasystem beträgt beim SLANT mit unseren Rotatoren nur 0,5...0,8% des gesamten Raumwinkels (abhängig von der Kamerageometrie). Der SLANT wird daher zweckmäßigerweise auf einem dieser sehr kompakten Rotatore betrieben. Verwendet man eine systemfremde, größere Panoramaplatte, wird die Abschattung im Nadir entsprechend deutlich größer.
Mit einem zirkularen Fisheye oder einem Portrait-Fisheye kann der SLANT natürlich auch auf dem Einbein eingesetzt werden. Dagegen ist die Verwendung des SLANT auf dem Einbeinstativ mit einem Fullframe-Fisheye kaum sinnvoll.

Den SLANT bieten wir genau wie den KISS passend für jede Systemkamera ohne Batteriegriff an, von der Canon 5DMk4 und der Nikon D850 über die Samsung NX bis zur Fuji-X und Canon-M.

Sinnvoll ist der Einsatz des SLANT nur mit Fullframe- oder Portrait- und ggfs. zirkularen Fisheyes: Diese Objektive bieten über die Bilddiagonale ca. 180° Bildwinkel.
Rectilineare Linsen, also klassische Weitwinkelobjektive, können am SLANT nicht sinnvoll eingesetzt werden.
Die Fullframes haben bei den verschiedenen Sensorformaten folgende Brennweiten:

Kameratyp MFT APS-C / DX Vollformat
Crop-Faktor 2,0 1,5...1,6 1,0
Brennweite 7,5...8 mm 7,5...10 mm 12...16 mm

 

Hinweis: Ein anderer deutscher Hersteller bietet ebenfalls ein SLANT VR-System an und empfiehlt die Verwendung auf einem Einbeinstativ bei nur 3-4 Aufnahmen.
Dessen Beschreibung führt immer wieder zu Irritationen. Tatsächlich erfordern die dort empfohlenen Kamera-Objektivkombinationen nicht notwendigerweise eine schräg stehende Kamera -  das geht bereits auch mit der Kamera im Hochformat mit 3-4 Aufnahmen, z.B. am KISS NPA und genauso natürlich auch am SLANT.
Aber mit den weit verbreiteten Fullframe Fisheyes gelingt das so nicht.


Zenit geschlossen Nur für "quick-and-dirty roundshots" vom Einbein bauen wir kein Panoramsystem. Das PT4Pano SLANT-System fängt da erst richtig an, wo andere VR-Sets am Ende sind.
Es bietet keine Verstellmöglichkeiten, ist einfach und kompakt - weil exakt auf die Kamera des Kunden abgestimmt. Genau deshalb ermöglicht es auch die Verwendung längerer Fisheye-Brennweiten, insbesondere der weit verbreiteten Fullframe Fisheyes. Selbst damit ist an unserem SLANT der Zenit geschlossen, in dem Fall mit 8 Aufnahmen in einer Ebene ("single row"). Beispiel **)
Das gelingt mit keinem anderen VR-System am Markt.

An einer MFT-Kamera von Lumix oder Olympus kommen mit dem SLANT sinnvollerweise das 7,5mm Samyang oder das 8mm Lumix Fullframe Fisheye zum Einsatz.

Auch das beliebte 10,5mm Nikkor ist an DX-Kameras (Crop1,5) ein Fullframe-Fisheye, ebenso wie das 10mm Sigma oder das Samyang f3,5/8mm. An den spiegellosen APS-C-Kameras (Sony NEX, Fuji-X) kommt in der Regel das f2,8/8mm Samy zum Einsatz - oder neuerdings das preiswertere 7,5mm 7artisans. *)
Kürzere Fisheye-Brennweiten beschneiden das Bild am Crop1,5/1,6-Sensor kreisförmig. Dann spricht man von Portrait-Fisheyes oder gar zirkularen Fisheyes. Mit solchen Kombinationen reichen bereits 4 Aufnahmen single-row am SLANT-System.
Als Portrait-Fisheye ist das Sigma f3,5/8mm an Crop1,6-Kameras sehr verbreitet - und am SLANT sehr gut einzusetzen (DER Klassiker schlechthin an den Canon-APS-C-Kameras).
Das 8mm Samyang oder das 10mm Sigma sind an den Canon APS-C-Kameras nicht sinnvoll mit dem SLANT zu nutzen, weil am kleinen Crop1,6-Sensor von Canon der diagonale Bildwinkel deutlich unter 180° beträgt.
Die gleichen Objektive sind an einer Vollformatkamera am SLANT oder KISS ideal verwendbar - mit nur 4 Aufnahmen.
Als Fullframe Fisheye an einer Vollformat-Kamera ist derzeit das Samyang f2,8/12mm das Maß aller Dinge in Kombination mit dem SLANT.  Unser SLANT VR-System bestehend aus SLANT NPA und Rotator ist in der Kombination mit einer Sony A7/II Vollformat-Kamera und dem 12er Samy das ultimative Setup zur Generierung von hochauflösenden HDR-Texturen für Image-based Lighting und HDRR im kommerziellen Bereich.

Merke: Mit einem Fullframe-Fisheye sind mindestens 8 Aufnahmen (single-row !) für ein 360°x180°-Panorama erforderlich. Mit einem Portrait- oder zirkularem Fisheye reichen bereits 4 Aufnahmen für ein voll sphärisches Panorama. 
Mehr zur Definition der Fisheyes finden Sie hier.

Sie finden Beispiele unter dem Menüpunkt "Panoramen" auf unserer Homepage. Praxis-Tips zum Stitchen der "slanted" Aufnahmen finden Sie in unserem Blog.

Hinweis zur Software: Bislang verarbeitet nur PTGUI automatisch "slanted" Aufnahmen richtig. In anderen Stitching-Programmen (z.B. Autopano) muss man das Panorama manuell ausrichten, indem man eine vertikale Linie als solche markiert. Auch die Berechnung des Bildwinkels bei "slanted" Aufnahmen ist bei einigen Programmen falsch.

Die Kameraplatte des SLANT ist mit einer Moosgummi-Auflage versehen. Sie sichert die Kamera gegen Verdrehen.

Spezifizieren Sie bitte bei der Bestellung, für welches Kameragehäuse und welches Fisheye wir den SLANT konfigurieren sollen. Es sind ggfs. auch Mehrfachkonfigurationen mit nur einem SLANT für verschiedene Fisheyes möglich. Und selbst nach einem Kamerawechsel konfigurieren wir den SLANT nach, sofern das technisch möglich ist.

Noch ein Tip: Für die spiegellosen Systemkameras (Olympus/Lumix MFT, Fuji-X/Samsung/Sony NEX APS-C) ist der SLANT extrem kompakt. Er kann optimal mit dem MiniRotor betrieben werden. Das gesamte Panoramasystem wiegt dann nur ca. 200 Gramm und passt in die Hosentasche.

Nachtrag (April 2015):
Der SLANT macht nur Sinn mit einem Fisheye-Objektiv, das mindestens 175° diagonalen Bildwinkel am Sensor der verwendeten Kamera liefert. Dabei ist es irrelevant, wenn die Frontlinse einen großen Durchmesser hat und der vordere Teil des Objektivs weit über den Boden der Kamera übersteht. Lediglich mit der kleinen Panasonic GM-Serie (GM1 und GM5), wo jedes Fisheye auch nahe am Bajonett unten übersteht, ist der SLANT (und auch der KISS) nicht verwendbar. 

Grundsätzlich prüfen wir die Verwendbarkeit und Sinnhaftigkeit bei jeder Bestellung, bevor wir einen Auftrag bestätigen. Schließlich kauft der Kunde bei uns nicht in einem anonymen shop-system.

Nachtrag (Oktober 2017) 
Zum Stitchen der "slanted" Bildserien haben wir schon seit Jahren ausschließlich PTGUI empfohlen. PTGUI hat keine Probleme mit dem Stitchen der schräg stehenden Bilder und berechnet - im Gegensatz zu manch anderen Programmen - den vertikalen Bildwinkel des Panoramas automatisch richtig. Bislang generierte aber selbst PTGUI in kritischen Aufnahmesituationen insbesondere mit Samyang-Fisheyes sichtbare Stitchingfehler im Zenit und Nadirbereich. (Beispiel: Kamera steht innerhalb eines Türstocks fast auf Augenhöhe. Im Türrahmen treten dann Stitchingfehler von >3 Pixel auf). Diese geringen aber sichtbaren Stitchingfehler rühren daher, dass PTGUI wie fast alle Stitchingsoftware, eine äquidistante Fisheye-Projektion voraussetzt und reale, abweichende Projektionen mit Hilfe der Verzeichnungsparameter a, b und c einigermaßen "hinbiegt".  Dabei treten am Rand des Bildkreises (also im Polargebiet, wo es kaum Überlappung gibt) und im Nahbereich, die größten Abweichungen auf. Damit ist künftig Schluss !
Ab PTGUI Version 11 sind für die gängigen Fisheyes die realen Projektionen hinterlegt. Die Stitching-Qualität von "slanted"  Bildserien ist mit PTGUI 11 jetzt hervorragend !
PTGUI 11 ist als Beta-Version (derzeit beta3) bereits im Download verfügbar.
Ein MUSS für jeden SLANT-Besitzer !

Natürlich ist dieser spezielle Nodalpunktadapter  100% Made in Germany  - wie alle unsere Produkte 

 

*)  das f2,8/7,5mm 7artisans Fisheye importieren wir direkt vom Hersteller und liefern es für 165€ inkl. MWSt. an unsere Kunden

**) die 8 Aufnahmen für dieses Panorama hat unser Kunde Fabian Betto mit der Canon 5D/3 und dem 12er Samy am SLANT gemacht. Von uns gestitcht mit PTGUI 11B3 zum "little planet up" ohne manuelle Eingriffe. Postprocessing PT4Pano.

 

Preis: 

139€ (inkl. MwSt.)