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KISS Panorama-System

KISS Nodalpunktadapter kameraspezifisch konfiguriert

KISS - keep it stiff and simple

  • der ultimative Nodalpunktadapter 
  • von uns für Ihre Kamera konfiguriert 
  • je nach Kamera 80...170 Gramm leicht
  • oberflächenveredelt, korrosionsbeständig und kratzfest
  • bestens geeignet für die Verwendung mit Fisheye-Objektiven
  • verfügbar für fast alle digitalen Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras
  • geeignet für voll-sphärische Panoramen mit Portrait-Fisheye
DSLR mit Kit-Objektiv auf dem KISS  (hier mit Rotator)
2012 mit dem KISS unterwegs am Stromboli
äußerst kompaktes Setup mit Rotator - auch für die Leica M mit Voigtlaender Objektiv
Panorama-Set (KISS (altes Layout) auf dem Rotator) für die D700
kompaktes Panorama-Set (KISS & Rotator) auch für Vollformat-Boliden (z.B. 5DMk3, D700, D800...)
... mit dem rasierten 10,5mm Fisheye: voll sphärische Panoramen in single-row-Technik mit 3-4 Aufnahmen
Panorama-Set für die Fuji X1 Pro - hier mit 18mm Festbrennweite
aktueller KISS an der X-E1
KISS mit Panoramakopf "David…" unter der NEX7
… hier mit "David…" und dem SEL1855 Kit-Objektiv an der NEX
KISS mit Rotator III an Systemkameras mit Festbrennweite oder Zoom
… z.B. die Fuji X-Serie, mit Rotator III auch mit XF 18-55mm
EOS-M mit dem EF-M 1122 auf KISS und Rotator III
Canon G1X MkII auf KISS-Midi mit Rotator III
lange Sigma DP1Q auf dem kurzen KISS 433
KISS 4xx konfiguriert für die X-T1 mit Rotator III:  wie abgebildet 238 Gramm
X-T1 auf KISS und Rotator III und dem Samyang Fisheye: extrem kompakt
… hier mit dem XF1855-Zoom. Mit dem Rotator III lässt sich durchaus der gesamte Brennweitenbereich nutzen
perfekt mit dem XF 1024: sehr niedrige Schwerpunktlage und voller Brennweitenbereich am KISS

Das patentierte KISS Panoramasystem unterscheidet sich wesentlich von allen anderen VR-Systemen am Markt. Es ist durch Verzicht auf Verstellmöglichkeiten extrem kompakt und präzise - „stiff and simple“ (steif und einfach). 

Das Konzept des KISS beruht auf jahrelangen Erfahrungen mit diversen kommerziellen, einstellbaren VR-Systemen:

  • Wenn man ein ideales Panoramamotiv vor der Linse hat, hat man das schwere und sperrige VR-System nicht dabei. 

  • Man nutzt ein VR-System nach einigem Rumprobieren nur mit einer, zwei, maximal drei Objektiven. 

  • „Multi-Row“ ist eine sehr aufwendige und teuere Ersatzlösung für ein Pano mit Fisheye-Objektiv. Nur für statische Giga-Pixel-Panoramen ist diese Technik sinnvoll einzusetzen. 
     
  • Für WEB-taugliche, voll sphärische Panoramen nutzt man nur das Fisheye in einer Ebene, ggfs. mit einer zusätzlichen Nadir-Aufnahme freihand. 

  • Nur statische und langweilige Motive erlauben den Einsatz „schweren“ Gerätes. 
  • Die Flexibilität und manigfaltigen Einstellmöglichkeiten der VR-Systeme erweisen sich in der Praxis als die Hauptfehlerquelle misslungener Panoramen. 
    Und das Fatale dabei: Man bemerkt die Fehler erst zuhause am PC.

  • Panoramafotografie bleibt aufgrund der hohen Anschaffungskosten für ein VR-System in der Regel nur den anspruchsvollen Fotografen mit Spiegelreflex-Ausrüstung vorbehalten.

Die Konsequenz für das ideale Panorama-System heißt KISS:  Keep It Stiff & Simple

KISS ist ein kompakter, kameraspezifisch konfigurierter Nodalpunktadapter für einzeilige Panoramen, der kaum Fehler erlaubt und als fester Bestandteil der Fotoausrüstung nicht daheim bleibt. Egal ob Flächen- oder Zylinderpanorama mit Weitwinkelobjektiv oder voll-sphärisches (Kugel-)Panorama mit Fisheye-Optik: jedes Panorama gelingt ohne Einstellaufwand mit höchster Präzision.

Bei einzeiligen Panoramen liegen alle Quellbilder in einer Ebene. Die optische Achse der Kamera ist dabei horizontal ausgerichtet, während die Kamera um die vertikale Achse geschwenkt wird.

Der KISS in Kombination mit einer Fisheye-Optik ist die ultimative Ausrüstung für voll sphärische Panoramen z.B. für WEB-Design: Einfacher, schneller und genauer lässt sich ein voll sphärisches Panorama nicht erstellen.

Wir haben den KISS für alle digitalen Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras ohne Batteriegriff auf Lager.

Wir verwenden für den KISS speziell ausgewähltes Material um eine Optimum an Stabilität, Gewicht und Verarbeitbarkeit zu erreichen. Die Kanten des KISS NPA bearbeiten wir in einem Schleifprozeß von Hand und seine Oberfläche wird in einem aufwendigen Prozeß kratz- und korrosionsfest vergütet. So gewährleisten wir eine Oberflächenqualität und Haptik, die einer hochwertigen Kamera angemessen ist.
Wir setzen in der gummierten Kameraplatte des KISS Gewindebohrungen zur Aufnahme der Kameraschraube passend zu den Objektiven unserer Kunden so, dass bei montierter Kamera der "Nodalpunkt" des jeweiligen Objektivs exakt auf der Rotationsachse zu liegen kommt. Dabei empfehlen wir die Beschränkung auf nicht mehr als drei Objektive um das Verwechslungsrisiko gering zu halten. 

Wir verfügen über eine sehr große Datenbank mit den genauen Daten für über 350 Objektive und über 250 Kameragehäuse, so daß wir bis auf wenige Ausnahmen für alle gängigen Kombinationen die Konfiguration entsprechend den Wünschen unserer Kunden vornehmen können.
Dadurch entfällt für den Panoramafotografen das lästige Ermitteln und fehleranfällige Einstellen des "Nodalpunkts". Perfekt gestitchte Panoramen sind so ein Kinderspiel: Kamera auf den KISS schrauben und fotografieren. 
Einfacher geht es nicht. 
Genauer auch nicht.

Der KISS Nodalpunktadapter wird in der Regel auf einen Panorama-Drehteller montiert, z.B. auf MiniRotor, Rotator, Rotator III und David... Zum Betrieb auf systemfremden Panoramaplatten mit Zentralgewinde oder auf dem Einbeinstativ wird eine Adapterplatte (s. Zubehör) oder der Joker dazwischen verbaut. Einige KISS-Versionen sind auch mit 1/4"-Zentralgewinde ausgestattet und können direkt auf systemfremden Rotatoren genutzt werden.

Seit der Markteinführung des KISS haben wir die Geometrie im Detail konsequent weiter optimiert:

  1. Material und Geometrie wurden über die Jahre kompromislos auf maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht optimiert.
    Der aktuell größte KISS für die Canon 5DMk3 oder die Nikon D800 bringt nur noch ca. 170 Gramm auf die Waage und ist dennoch wesentlich steifer als jedes einstellbare System.
  2. Die integrierte Libelle unserer Rotatore, des Davids und des Jokers bleibt bei montiertem KISS einsehbar. Das erleichtert die Nivellierung des Systems enorm.
  3. Die aktuellen KISS-Versionen sind auf unseren Rotatoren innerhalb +/-2,5mm auf die Geometrie verschiedener Kameragehäuse einstellbar. Beim Wechsel der Kamera auf ein Modell ähnlicher Geometrie, ist der KISS so weiter verwendbar.

Wir sind auch künftig motiviert, das KISS Layout im Detail weiter zu verbessern. Dabei verlassen wir uns nicht nur auf unsere eigene Lernkurve aus dem häufigen praktischen Einsatz mit verschiedenen Kameras, sondern setzen auch das Feedback unserer Kunden um.
Wir behalten uns daher vor, Layout-Änderungen vorzunehmen, ohne diese hier in der Produktbeschreibung zu erwähnen. Allerdings
 können wir das Design unseres KISS außerhalb der EU nicht wirkungsvoll schützen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn wir mit aktuellen Detailfotos zurückhaltend sind. Die hier gezeigten Konfigurationen zeigen unterschiedliche und teils nicht mehr aktuelle Layout-Version des KISS.

Für unsere Kunden passen wir den KISS beim Kauf einer neuen Kamera oder eines weiteren panoramatauglichen Objektivs (bislang kostenlos) an, sofern das technisch möglich ist. Diese Möglichkeit ist dann gegeben, wenn sich die Geometrie der neuen Kamera nicht wesentlich von der ersten unterscheidet.

 

Nachtrag (Juni 2011)
Der KISS wird ab sofort für die Verwendung mit unseren Rotatoren immer mit einer Öffnung in der Basis geliefert, so dass man freie Sicht hat auf die im Rotator eingelassene Libelle.

Nachtrag (Mai 2012)
Wir haben den KISS jetzt in der 5. Produktgeneration für die neuen, schweren Vollformatkameras in Design und Material weiter optimiert. Der 5xx-KISS ist extrem steif, selbst schwere Kameras sind praktisch schwingungsfrei daran zu nutzen. 

Nachtrag (Apr 13)
Auch für die Sigma DP1M, DP2M und DP3M "Merill" liefern wir den KISS NPA und empfehlen dazu den Rotator III mit Klemmung. Wir konfigurieren diesen kleinen KISS immer gleich für alle 3 Merills.

Nachtrag (April 2015):
Beim KISS ist es irrelevant, wenn die Frontlinse einen großen Durchmesser hat und der vordere Teil  des verwendeten Objektivs weit über den Boden der Kamera übersteht. Wenn allerdings der gesamte Objektivtubus über den Kameraboden übersteht, ist unter Umständen die Verwendbarkeit des KISS nicht gegeben. 
Grundsätzlich prüfen wir die Verwendbarkeit und Sinnhaftigkeit bei jeder Bestellung, bevor wir einen Auftrag bestätigen. Schließlich kauft der Kunde bei uns nicht in einem anonymen shop-system.

Preis: 
129€ (V4xx) bzw. 139€ (V5xx), jeweils inkl. MwSt.