PT4Pano Blog

18. Mai 2013 - 0:27

Das "slanted"-Konzept ist nicht neu.
Der Italiener Dr. Luca N. Vascon gilt als der Urvater des "slanted" Konzepts. Er hatte angeblich als erster 2006 die Idee und seine APS-C-Kamera mit dem 8mm Sigma in einem Ringadapter ca. 60° schräg gestellt. So konnte er in der Vertikalen 180° abbilden und ein voll sphärisches Panorama in single-row-Technik mit nur 4 Aufnahmen erstellen.

Agnos SLANTAgnos in Italien hat dann 2007 den ersten "oblique" Nodalpunktadapter vorgestellt. Das ist ein einstellbarer NPA mit schräg gestellter Kameraplatte. Er erfordert das Einjustieren der Kamera in zwei Richtungen. Später hat dann Novoflex das VR-System SLANT gebracht - über drei Achsen einzustellen. Beide Systeme neigen die Kamera um 60°. Sie sind so für zirkulare Fisheyes oder sogenannte Portrait-Fisheys ausgelegt. An "60°-SLANTs" wird gerne das 8mm Sigma mit einer APS-C/DX-Kamera verwendet.

So richtig...

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8. März 2013 - 19:27

Die Brennweitenangabe bei Fisheye-Objektiven irritiert immer wieder Panoramafotografen, zumindest diejenigen, die in das Thema einsteigen wollen. Die Verunsicherung rührt zum Teil daher, dass Sigma seine Fisheye-Objektive aus Sicht der Panoramafotografie falsch positioniert. Aber auch die Brennweitenangabe und der resultierende Bildwinkel ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln.
Ich nehme die mehrfachen Rückfragen verunsicherter Kunden zum letzten Blog-Beitrag (SLANT GroundZero) zum Anlass, hier (hoffentlich) etwas Licht in das Thema zu bringen.

Für viele Panoramafotografen ist das 8er Sigma, genauer gesagt das f/3,5 8mm EX DG Fisheye, das Maß aller Dinge. Nicht, dass die Linse ungewöhnlich gut oder besonders preiswert wäre - sie kam eben zum richtigen Zeitpunkt und konkurrenzlos auf den Markt - und findet seither weltweit reißenden Absatz unter den Panoramafotografen, die mit einer APS-C-Kamera unterwegs sind. Dabei positioniert Sigma die Linse als "Zirkulares Fisheye" für Vollformatkameras - zielt also gar nicht auf den APS-C-Kundenkreis, der das Objektiv vorwiegend kauft. Wer braucht auch schon ein zirkulares Fisheye ? Heute sind Immobilienmakler, die ihre Objekte mit aussagekräftigen sphärischen Panoramen in Immoscout und auf ihre Homepage anpreisen, meist...

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5. März 2013 - 20:00

Seit Herbst 2011 haben wir den SLANT Nodalpunktadapter im Programm. Mit dem SLANT stellen wir die Kamera auf die Ecke des Sensors derart, dass die Sensordiagonale genau senkrecht steht. Daher gibt es unseren SLANT im 4:3- und im 3:2-Format.

Das Ganze macht dann und nur dann Sinn, wenn man sein voll sphärisches Panorama mit einem Fisheye aufnimmt, genauer gesagt mit einem fullframe oder "fast"-fullframe Fisheye. Bewährte Kombinationen sind

  • APS-C-Kamera (z.B. Canon 7D) mit dem Sigma f3,5/8mm (4 Aufnahmen)
  • Nikon DX-Kamera (z.B. Nikon D7000 mit dem f2,8/10,5mm Nikkor  (8 Aufnahmen)
  • MFT-Kamera (z.B. Lumix GX1) mit dem f3,5/8mm Panasonic Fisheye (8 Aufnahmen)
  • Sony NEX oder Fuji X-Pro mit dem neuen f2,8/8mm Samyang Fisheye (8 Aufnahmen)

Da der Bildwinkel bei all diesen Setups und ähnlichen Kombinationen in der Diagonale ca. 180° beträgt, lässt sich damit ein voll sphärisches Panorama in single-row-Technik machen, selbst auf dem Einbeinstativ oder als Cliffhanger. Das Kugelpanorama ist im Zenit geschlossen. Im Nadir werden die Basis des Nodalpunktadapters, der Rotator und gegebenenfalls die Stativbeine abgebildet...

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13. Februar 2013 - 15:03

Auch für Kameras gibt es "Trends" - sowohl was die technische Ausstattung angeht als auch hinsichtlich Größe, Form und Geometrie.
Im Hinblick auf die Verwendung zur Panoramafotografie sind sowohl positive, als auch negative Trends zu verzeichnen.

Positiv aus Sicht der Nutzung für Panoramafotografie sind u.a. folgende Entwicklungen:

  • Kompaktheit der Kameras und der daraus resultierenden Lage des Schwerpunkts
  • signifikante Verbesserung der Sensorqualität (Auflösung und Tonwertumfang)
  • vermehrter Einsatz von hochwertigen Festbrennweiten

Negativ sind

  • Repositionierung des Stativgewindes
  • übertrieben Tieferlegung der optischen Achse

Der Verzicht auf den Schwingspiegel bei der neuen Klasse von Systemkameras à la Lumix G, Olympus PEN oder Sony NEX erlaubte eine deutliche Verkürzung (Halbierung !) der Auflagemaße gegenüber den DSLRs sowie die Konstruktion wesentlich kompakterer Objektive - ganz im Stil der Leica-M.
Für Panoramafotografie, wo die Kamera an einem Nodalpunktadapter um die vertikale und ggfs. auch horizontale Achse rotiert werden muss, sind kompaktere Kameras mit kürzeren Objektiven sehr vorteilhaft: Je geringer das Trägheitsmoment (also Masse * Hebelarm) der Kamera, desto...

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27. Januar 2013 - 15:26

Bei der Panoramafotografie dreht sich alles um den Nodalpunkt, eigentlich um die Eintrittspupille des Objektivs. Deshalb ist der Panoramafotograf mit Stativ und Panoramasystem unterwegs - und genau deshalb bleibt bei so vielen Gelegenheiten das Panoramasystem zuhause. Wer schleppt schon gerne immer ein Stativ mit sich rum.
Und wenn, dann nörgelt die Begleitung (meist weiblich) spätestens nach dem dritten Stop.
So ist das - nicht notwendigerweise !

liebenswerter Sherpa (Spezie eher selten !)Man kann zum Beispiel seine Frau bitten, das Stativ zu tragen. Sie empfindet dann jeden Halt zwecks Panoramaaufnahme als echte Erleichterung.
Aber heutzutage sind die femininen Sherpas eher die Ausnahme. Wohl dem, der noch rechtzeitig ein Exemplar identifiziert und geheiratet hat. So wie ich.
Für all jene, die nicht so verwöhnt sind, sollte dieser Blog interessant sein - zeigt er doch eine echte Alternative auf.

Beim Wandern, Bergsteigen und auf Reisen...

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25. November 2012 - 17:31

Q-10 ist ein Enzym, eine körpereigene Substanz. Es spielt bei der Umwandlung von Nahrung in Energie im Körper eine wichtige Rolle.

Q-10 ist aber auch der Name der derzeit kleinsten Systemkamera am Markt.
Warum Pentax/Ricoh ausgerechnet diesen Namen gewählt hat, ist nicht bekannt.

Die Q-10 habe ich bisher für ein Spielzeug gehalten, nichts, was es lohnt genauer betrachtet zu werden. Was sollte man von einem 1/2,3"-Sensor auch erwarten ?
Dass es für die Kleine ein Fisheye-Objektiv gibt, hat mich jetzt aber bewogen, sie genauer anzuschauen, aber auch die Tatsache, dass es sich um die erste Systemkamera mit BSI-Sensor handelt. "Backside-illumination"- das ist die wohl am meisten versprechende Sensortechnolgie, bei der der Sensor quasi von hinten belichtet wird. Den bislang größten Sensor in dieser Technologie mit 9,3mm Sensordiagonale haben die Nikon P7700 und die Samsung EX2F. Der BSI-Sensor der Q10 ist schon ein paar Monate älter und bringt es auf diagonal 8mm.

Hier die wesentlichen Merkmale der Pentax Q-10:

  • kleinste Systemkamera am Markt  (Q-Bayonett)
  • Gewicht: 200 Gramm
  • Sensordiagonale:  1/2,3" (≈8mm)
  • Crop-Faktor:  5,3
  • Auflagemaß: 9,2mm 
  • RAW-Format: DNG
  • ...
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18. November 2012 - 10:58

iPIX war seiner Zeit weit voraus - jedenfalls bei der Namensfindung.
iPhone, iPad und iPano kamen deutlich später.

Logo

iPIX, ein ehemaliges US-Unternehmen, wurde 1986 gegründet. iPIX entwickelte und vermarktete unter anderem Panoramatechnik, sowohl Hardware als auch Software. iPIX kommerzialisierte Panoramafotografie mit zirkularen Fisheye-Objektiven und verdiente sowohl an den Objektiven wie an den Lizenzen für die Viewing-Software: Wer seine Panoramen anschauen wollte, musste bezahlen. 

Das Konzept ging nicht auf. iPIX meldete am 31.7.2006 Konkurs an.
Andere clevere Köpfe, allen voran Prof. Helmut Dersch von der FH Furtwangen, hatten bereits Mitte der 80er Jahre die Mathematik zur Verarbeitung von Fisheye-Aufnahmen zum Panorama und die erforderlichen Viewer zum Betrachten entwickelt. Prof....

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1. Oktober 2012 - 20:23

Als ich im Dezember 1982 erstmals an der IEDM, der renommiertesten internationalen Halbleiter-Fachkonferenz teilnahm, zeigte ein Referent die Vorzüge der 3-5-Halbleiter im Vergleich zum Silizium auf und die überwältigenden Möglichkeiten, die GaAs als Halbleitermaterial bietet. "Gallium Arsenide is the semiconductor material of the future - and it ever will be"- den Satz werde ich nie vergessen. Bis heute hat er seine Berechtigung.
Nicht immer setzt sich das Bessere durch. 

Fast alle RGB-Bildsensoren, die heute in Digitalkameras und Handys eingesetzt werden, egal ob CCD oder CMOS, verfügen über ein RGB-Farbfilter in Form eines Bayer-Patterns. Diese Farbfilter auf den an sich panchromatisch lichtempfindlichen Pixeln blocken ca. 2/3 der einfallenden Lichtenergie ab, indem die Pixel mit Rot-Filter nur den langwelligen Rotanteil der Bildinformation auswerten, die mit Grün-Filter den Grünanteil und die mit Blau-Filter den blauen Anteil. Da der Senor "weiß", welche Pixel rotempfindlich sind, kann man diese Farbe der jeweiligen Zelle zuweisen. Die Farbinformation geht also nicht verloren.

Die Nachteile dieses dominanten Konzepts habe ich im letzten Blogeintrag bereits erläutert. Hier will ich einen alternativen Ansatz vorstellen, der zweifelsfrei...

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28. September 2012 - 18:53

In einem früheren Blogeintrag habe ich den Bildsensor mit der analogen Filmemulsion verglichen. Aber eigentlich hat ein Bildsensor mehr Gemeinsamkeiten mit einer Solarzelle: Auftreffendes Licht erzeugt in der Halbleiterschicht Elektronen-Loch-Paare, also bewegliche Ladung, die als Strom gemessen - und im Fall der Solarzelle genutzt werden kann.
Hier will ich versuchen, die Sensortechnologien allgemein verständlich zu erläutern und einen Ausblick auf laufende Entwicklungen geben. Dabei benutze ich den Begriff "Pixel" nicht nur für kleinste Bildelemente, sondern umgangssprachlich auch für eine einzelne Zelle eines Bildsensors selbst.

Bildsensoren sind spezielle Halbleiter-Chips, in der Architektur und Herstellung tatsächlich sehr ähnlich den DRAM-Speicherchips (Arbeitsspeicher im PC) oder dem Flash-Speicher im USM-Stick. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen CCD-Sensoren und CMOS-Sensoren. Der Herstellungsprozeß für CCD-Sensoren erlaubt es nicht, elektronische Zusatzfunktionen in die Pixel zu integrieren, die für Videofunktionalität notwendig ist. Daher hatte es die letzten Jahren den Anschein, CCD sei technologisch am Ende. Der Kodak Spin-off TRUESENSE (www.truesense.com) lehrt uns eines Besseren -...

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14. Juli 2012 - 11:01

Leica-Fotografen haben mit Fisheyes nichts am Hut.
Sie fotografieren lieber mit längeren Brennweiten, auch bei der Panoramafotografie.
Für das 50er an der Leica-M8 und das 75er an der Leica-M9 war die 24er Rastung im Rotator und David... gefragt. Für uns war das kein Problem: Mit einem 2. Federdruckstück versehen rasten der Rotator und der David II auf dem 12er Teilkreis mit 24 Rastpositionen.

Daß diese R24 sich dann als Universalrastung bestens eignet, habe ich erst neulich realisiert, als ich auf einer Roller-Tour durch die Dolomiten verschiedene Brennweiten für Panoramafotografie nutzen wollte. Bei den kurzen Fotopausen auf den Passstraßen wollte ich natürlich nicht die Rastung verstellen. Nicht nur, weil beim David oder Rotator das Wechseln der Rastung nur mit Inbusschlüssel geht - nein, ich weiß auch, dass ich beim Wechseln des Objektivs die Rastung zu leicht vergesse. 

 ...

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11. Juli 2012 - 12:46

Für Fotografen, die immer und alles aus der Hand fotografieren ist das Stativgewinde überflüssig. Für Panoramafotografen und erst recht für die Hersteller von Panoramaequipment ist das Kamera- bzw. Stativgewinde sehr wohl ein Thema.
Denn Panoramafotografie ohne Stativ ist nur in Sonderfällen zielführend.
Dem entsprechend finden Sie hier auch schon einige Blog-Beiträge zum Stativgewinde.

Meine alte Zeiss Ikon 6x9 Klappkamera aus Anfang der 50er Jahre ist mit 2 "Deutschen Gewinden" ausgestattet: eines am Kameraboden für's Querformat und eines in der Klappe für's Hochformat. Dieses grobe "Deutsche Gewinde" mit 3/8" (9,525mm) Außendurchmesser war bereits zu frühen Zeiten des Kamerabaus beliebt. Der British Standard Whitworth (BS 84) war das erste genormte Gewinde der Welt und legte auch die Maße des verwendeten Kameragewindes fest.

Mit der Leica und der Einführung des Kleinbildfilms wurden die Kameras kleiner und leichter. Es war nur konsequent, auch die Größe des Stativgewindes für diese neuen, kompakteren Kameras anzupassen. So kam es zum "Englischen Gewinde" mit 1/4" (6,35mm) Außendurchmesser. Auch das "Englische Gewinde" war ein BSW, also Whitworth-Gewinde. 

Kurios:  Das "Deutsche Gewinde" der...

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8. Juli 2012 - 19:32

Der Kunde Mark Simons hatte uns kürzlich kontaktiert und wollte den SLANT für seine Canon 500D und das Tokina 107 Fisheye-Zoom. Wir machten ihn darauf aufmerksam, dass das Tokina am Crop1,6-Sensor der 500D weniger als 180° Bildwinkel über die Sensordiagonale bringt, und deshalb im Zenit und Nadir ein Loch, besser gesagt jeweils ein Polarstern offen bleibt.
Als ich dann erfuhr, dass Mark Simons auch noch das beliebte "8er Sigma" f3,5/8mm Fisheye besitzt, schlug ich ihm vor, dass wir den SLANT für beide Linsen konfigurieren und ihm samt Rotator kostenlos zum Test zur Verfügung stellen, wenn wir als Gegenleistung einige Vergleichsbilder und ein paar Zeilen erhalten, die wir hier im Blog veröffentlichen können. Denn immer wieder gibt es Kundenanfragen zum SLANT in Verbindung mit dem APS-C-Sensor, die man am besten mit Bildmaterial beantwortet.

Lesen Sie den Bericht von Mark Simons, den wir unverändert hier wiedergeben. 

NodalNinja

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7. Juli 2012 - 12:31

Ein Grund, weshalb Leica-M-Fotografen bislang wenig Zugang zur Panoramafotografie hatten, ist die spezielle Positionierung des Kameragewindes. 
Bei der Leica-M ist das Stativgewinde nicht unter der optischen Achse positioniert, sondern Leica-typisch seitlich versetzt. Doch fast alle Panoramasysteme sind dafür ausgelegt, dass das Kameragewinde genau unter der optischen Achse positioniert ist. 

Bei einigen Systemen kann prinzipiell mit Adapterplatten zwischen Kameraboden und Panoramasystem nachgeholfen werden. Aber in der Praxis bringen diese Adapterplatten nur Nachteile durch zusätzliche Einstellmöglichkeiten und somit Fehlerquellen. Genau das ist aber bei der Panoramafotografie besonders kritisch.
Denn: Aufnahmefehler werden erst zuhause am PC bemerkt und lassen sich nicht nachträglich korrigieren.

Tatsächlich bringt die Leica-M für Panoramafotografie die allerbesten Voraussetzungen mit. Autofokus und automatische Belichtungsprogramme sind bei der Panoramafotografie ohnehin tabu. Auch die Spiegelvorauslösung ist für die Leica-M kein Thema. Und je leichter und kompakter die Kamera ist, desto genauer und einfacher ist die Handhabung des Panoramasystems und desto leichter und kompakter kann man dieses auslegen.
Gerade die...

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3. Juli 2012 - 19:17

Die DSLR-Kameraentwicklung der letzten Jahre weist verschiedene Trends auf. Neben immer besseren Sensoren, zunehmender Video-Funktionalität und viel Überflüssigem ("Motivprogramme" u.ä.) auch das: Die optische Achse wird möglichst tief gelegt und das Kameragewinde wandert immer weiter nach hinten (außer bei Olympus - da war es schon lange völlig unsinnig jenseits der Sensorebene).
Dafür baut Olympus jetzt keine DSLRs mehr.
Könnte es sein, daß das Überschreiten der Sensorebene das "Aus" im DSLR-Business markiert ?

Auch Canon und Nikon sind mit ihren Flaggschiffen 5DMk3 und D800 auf diesem Weg.
Bei beiden Kameras ist das Stativgewinde gegenüber dem Vorgängermodell nach hinten gerutscht. Nur noch knapp 3mm trennen bei beiden den Mittelpunkt des Stativgewindes von der Sensorebene. Schraubt man diese Vollformat-Boliden auf das Stativ, am besten noch bestückt mit einem der schwergewichtigen Weitwinkel-Zooms (bei Canon das f2,8/16-35mm USM II, bei Nikon das f2,8/14-24mm), dann zerrt das Gewicht der Kamera und des Objektivs erbarmungslos am Stativgewinde und man stellt fest: diese Kamera ist definitiv nicht für's Stativ gemacht.

Zahlreiche unserer Kunden haben sich einen solchen Boliden geleistet - und natürlich möchten sie die Neue aufgrund der gigantischen...

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8. Juni 2012 - 19:09

Die Tage war ich mit meinem Freund Gerhard ein paar Tage unterwegs.
Er wollte mir ein paar schöne Flecken im Tessin zeigen. Wie vor fast 40 Jahren, wenn wir zwei Physikstudenten mit unseren Minoltas loszogen, meinte er am Vorabend am Telefon: "... und vergiss nicht, genug Filme einzupacken".
Beim ausgedehnten Apéro im Grotto di Baloi (Val Bavona) unterhielten wir uns dann auch viel über Fotografie und die neuen Entwicklungen in der Sensortechnologie.
Er motivierte mich, die Sensortechnologie für den interessierten Laien und Fotografen verständlich darzustellen - und wenn nicht in einem Buch, dann wenigstens auf dieser Homepage.


Der Schwerpunkt der hier vorgestellten Themen ist und bleibt Panoramafotografie.
Aber das Wissen über den Aufbau des Bildsensors speziell bei den modernen, spiegellosen Systemkameras ist im Hinblick auf Panoramafotografie hilfreich und bei der Systemauswahl durchaus relevant. So werden neuerdings von Samyang und Madoka preisgünstig Fisheye-Objektive für spiegellose Systemkameras angeboten, und viele Panoramafotografen werden da zugreifen. Einige werden dann...

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