PT4Pano Blog

31. August 2014 - 20:35

Hersteller von TS-Objektiven werben gerne damit, dass man ein Tilt-Shift-Objektiv für Panoramafotografie nutzen kann. Sie suggerieren, man müsse einfach nur die Linse einmal nach rechts und einmal nach links schieben (oder nach oben und unten), und schon hat man zwei Teilbilder, die zu einem Panorama zusammengefügt werden können. Wie, das erklären sie nicht.
Immer wieder werden wir angefragt, ob und wie man denn ein Tilt-Shift-Objektiv an einem Panoramasystem verwenden kann. Meist sind es Canon 5DMk2/3-Besitzer, die ihr 17er oder 24er TS benutzen wollen. Beide Linsen werden gerne als hoch auflösende und wenig verzeichnende Weitwinkel an der Canon 5D verwendet.
Einige Fotografen haben uns ihre mißglückten Stitchingergebnisse zugeschickt und den Fehler im Panoramasystem gesucht. Nicht nur deshalb haben wir bisher konsequent davon abgeraten, ein TS am Panoramasystem zu nutzen. 
Sieht man einmal davon ab, dass die Arbeit mit einer so schweren Kamera-Objektiv-Kombination an keinem Panoramasystem wirklich Spaß macht, gibt es einiges zu beachten, sollen TS-Objektive für Panoramafotografie eingesetzt werden....

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10. Juli 2014 - 16:58

Panoramasystem "hammerhaft"Die preiswerten Samyang Fisheyes sind unter den Panoramafotografen sehr beliebt. Insbesondere die beiden kleinen Linsen, das f3,5/7,5mm UMC für die MFTs und das f2,8/8mm UMC für die APS-Systemkameras (Sony-NEX, Fuji-X, Samsung-NX) sind außerordentlich gut. Beide Objektive sind für das kurze Auflagemaß von spiegellosen Systemkameras konstruiert und daher sehr kompakt und leicht, nicht zu vergleichen mit einem klassischen DSLR-Fisheye, das mittels Auflageverlängerung adaptiert wird.
Die Tatsache, dass es sich bei den Samyangs um puristische, rein opto-mechanische Systeme ohne Autofokus und Springblende handelt, ist bei den Fisheyes keine Einschränkung und bei der Panoramafotografie nur von Vorteil.
Der koreanische Hersteller vertreibt die Objektive weltweit unter diversen Labels, so zum Beispiel als Rokinon oder Bower in den USA und in Deutschland exklusiv über Walimex.
Man findet in den Blogs hier...

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25. Juni 2014 - 16:05

Für Hotels, Gaststätten, Fitness-Centers und Wellness-Oasen ist die Präsentation von virtuellen Rundgängen auf der Homepage inzwischen die aussagestärkste Form der Werbung. Sie vermittelt dem interessierten Kunden einen objektiven Eindruck der Räumlichkeiten und der Atmosphäre. Immobilien lassen sich durch diese Form der Visualisierung sehr effektiv und gezielt vermitteln - sehr zum Vorteil für den Makler wie für den Kunden.

Panoramafotografie ist die Technik, die das ermöglicht.
Aber kein Hotelier oder Gastwirt muss sich dafür eine Kamera und ein Panoramasystem kaufen und kaum ein Immobilienmakler mag sich wirklich mit dem Stitchen von Aufnahmeserien beschäftigen und Panoramen retuschieren. Das Einbinden der Panoramen in die Homepage ist ebenfalls nicht jedermanns Sache.
Für all das gibt es inzwischen kommerzielle Dienstleister und Spezialisten, die mit unterschiedlicher Qualität und Bandbreite diese Services anbieten.

Beispielhaft möchte ich hier drei sehr unterschiedliche Ansätze und Ausprägungen nennen: 

Foto-Amateure und freischaffende Panorama-Freaks, vorwiegend aus Ostblockländern und Indien, bieten über das Internet Ihren Stitching-Service an. Sie stitchen und retuschieren für wenig Geld die Aufnahmen und stellen dem...

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25. Mai 2014 - 22:33

Viele Fotografen verstehen unter „Panorama“ grundsätzlich ein voll sphärisches Panorama mit 360°x180° Bildwinkel. Und in diversen Foren zum Thema wird immer noch suggeriert, so ein voll sphärisches Panorama sei die Hohe Schule der Panoramafotografie.
Ich denke, das ist historisch durchaus verständlich, weil es viele Jahre recht mühsam war, ein weitgehend fehlerfrei gestitchtes voll sphärisches Panorama zu generieren. Inzwischen kann das aber mit dem richtigen Panoramasystem (z.B. unserem KISS, SLANT oder MultiRow mit rastendem Rotator) wirklich jeder, und dank Software wie Pano2VR ist auch der obligatorische Nadir-Patch ein Kinderspiel.

Nach wie vor lässt sich ein sauber gestitchtes und Nadir-gepatchtes Panorama im Hotel- und Gaststättengewerbe teurer verkaufen als eines mit Logo im Nadir.  Dabei, seien wir doch ehrlich, interessiert man sich als Betrachter einer Homepage nicht für Nadir und Zenit – es sei denn, man will sehen, ob sauber gearbeitet wurde. Man schaut ja auch im täglichen Leben nicht ständig senkrecht nach oben oder auf die Füße. Unsere visuelle Wahrnehmung beschränkt sich zu über 99% auf weniger als 100° vertikalem Bildwinkel....

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16. April 2014 - 19:02

Als Abiturient Anfang der 70er-Jahre habe ich von einer "Gummi-Linse" für meine erste Spiegelreflexkamera Mamiya 528TL geträumt. Gummilinse - das war damals bei uns die übliche Bezeichnung für die aufkommenden Zoom-Objektive. Aber auch für meine zweite (Minolta SR-T 101) hatte ich zunächst nur drei Festbrennweiten.

Doch kam Zeit - kam Gummi: Mit der dritten Spiegelreflex (Minolta XD7) leistete ich mir ein Zoom-Objektiv. Das eher lichtschwache 35-70mm Rokkor war dann meistens an der Kamera, während das bessere, lichtstarke 1,4er Normalobjektiv im Schrank lag.

Inzwischen, über 40 Jahre später, verwende ich an der D800 wieder fast ausschließlich Festbrennweiten. Meine wirklich guten Linsen wie das G-Nikkor f1,8/85 oder das G-Nikkor f1,8/50 sind sehr preiswert und den meisten Zoom-Objektiven in der Abbildungsqualität offensichtlich überlegen.

Heute wird jede Einsteiger-Spiegelreflex mit einem Kit-Objektiv- natürlich einem Zoom - angeboten. Die Kit-Linse kostet dabei nur etwa 50 €. Die Kit-Linsen haben dann typisch eine Anfangs-Lichtstärke von 3,5. Wer mehr Licht und/oder weniger Schärfentiefe will, muss zur Vollformat Festbrennweite greifen.

Jedem Einsteiger in die Panoramafotografie empfehle ich Festbrennweiten.
Festbrennweiten bieten für...

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4. April 2014 - 15:55

Im kommerziellen Bereich ist Panoramafotografie ohne Fisheye kaum denkbar.
Das Canon f4/8-15mm hat sich dabei zum Allrounder an der Canon Vollformat entwickelt.
Es wird in der Regel bei 10 oder 12mm Brennweite am single-row Panoramasystem KISS eingesetzt und ermöglicht dann mit 4 Aufnahmen ein voll sphärisches Panorama. Genauso an der D700/D800 eingesetzt, muss das f2,8/10,5mm DX-Nikkor vorher rasiert werden.
Am APS-C-Format ist die mit Abstand beliebteste Panoramalinse nach wie vor das Sigma f3,5/8mm, das - wie auch das erwähnte Canon 0815 - von Haus aus ohne feste Sonnenblende geliefert wird.

In dem Aufsatz "Fischeier muss man rasieren" habe ich bereits die Fisheye-Rasur erläutert und darauf hingewiesen, dass ein 10mm-Fisheye das optimale Panoramaobjektiv am Vollformat für voll sphärische Panoramen ist. Tobias Vollmer, der in Fachkreisen bekannte "Fisheye-Barbier aus dem Schwarzwald", rasiert die Fisheye-Objektive wie das 10,5er Nikkor, das Tokina 107 oder das 10mm Sigma...

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8. Januar 2014 - 18:34

Der heutige Aufsatz ist wieder dem Thema Fisheye gewidmet: Dem Fisheye an einer spiegellosen Systemkamera ("EVIL"). Fisheye-Objektive bieten den größt möglichen Bildwinkel und sind daher in der Panoramafotografie erste Wahl, wenn es darum geht, voll sphärische Panoramen mit mittlerer oder geringer Auflösung zu erstellen.
Gerade im kommerziellen Bereich der Panoramafotografie, z.B. für Internetauftritte von Hotels, Gaststätten und Wellness-Oasen greift der Fotograf zum Fisheye. Immobilienmakler lichten mit dem Fisheye an unseren single-row-Systemen im Nu ihre Immobilie ab und profitieren vom Mehrwert der Panoramen durch schnellere Vermittlung.

Grundsätzlich kommen alle Arten von Panoramasystemen mit Fisheyes zum Einsatz: single-row Hochformat, single-row slanted und multi-row.

Mit dem meist verwendeten Fullframe Fisheye (Bilddiagonale 180°) lassen sich in single-row-Technik im Hochformat mit 6 Aufnahmen maximal 140° Bildwinkel erfassen. Im "slanted"-Mode mit 8-10 Aufnahmen lässt sich dann schnell (fast) der komplette Raum abbilden. Aufwendiger geht das in multi-row-Technik mit 2x5 oder 2x6 Aufnahmen, dafür aber - je nach Linse - vielleicht genauer im Nadir.

Mit nur 3-4 Aufnahmen in einer Ebene lässt...

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21. Dezember 2013 - 18:55

Dieses Wochenende wirbt Garmisch Classic im Münchner Merkur mit dem schwarzen Text "Schwärzer als Schwarz" auf schwarzem Grund für den Ski-Weltcup und das 61. Kandahar-Rennen. Für 40€ Eintritt kann dort der Zuschauer ... bei lässiger Musik ... auf Tuchfühlung mit dem Mythos Kandahar gehen...  und mit etwas Glück live miterleben, wenn's die waghalsigen Rennläufer auf der äußerst anspruchsvollen, künstlich vereisten WM-Abfahrt mit bis zu 92% Gefälle "z'legt". 

 

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23. Oktober 2013 - 10:41

In diesem Monat (Oktober 2013) wurden ungewöhnlich viele neue Digitalkameras vorgestellt:

  • Pentax K3 24 MP APS-C DSRL
  • Nikon D610 24 MP FX-DSLR
  • Canon G16 und Canon S120   ("Japan only"-Editionen)
  • Sony RX10 20 MP 1" Bridge-Kamera (korrigiert)
  • Sony A7 und A7R 36/24 MP fullframe Systemkameras  (à la NEX)
  • Nikon D5300 24 MP APS-C/DX DSLR 
  • Panasonic Lumix GM1 16 MP MFT Systemkamera
  • Fuji X-E2 12 MP 2/3" Kompaktkamera
  • Fuji XQ1 16 MP APS-C Systemkamera

.... und der Monat ist noch nicht zu Ende.

Aber noch mehr als die Vielzahl der Neuvorstellungen überrascht das, was Sony da mit den Modellen...

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9. August 2013 - 13:46

Wenn man heute von einer Systemkamera redet, meint man meistens eine spiegellose Digitalkamera mit Wechselobjektiv. Typische Vertreter sind die MFT's von Olympus ("PEN") und Panasonic ("Lumix G-Serie"), die Sony NEX, die Fuji X-E-Serie und die Samsung NX-Modelle. Für diesen Typus von Kamera geistern viele unterschiedliche Bezeichnungen durch das Netz, wie "CSC" (Compact System Camera), "MSC" (Mirrorless System Camera), "MILC" (mirrorless interchangeable lens camera), "EVIL" (electronic viewfinder interchangeable lens camera), "DSLM" (digital single lens mirrorless) usw.

Anders als bei der einäugigen Spiegelreflexkamera "SLR" (single lens reflex) und deren digitale Nachfolger DSLR eiern die Hersteller der spiegellosen Systemkameras bei der Namensgebung herum. Dabei wäre es so einfach: Alle diese spiegellosen Systemkameras könnte man einfach als "Leica-M-Copy" bezeichnen - aber das will natürlich keiner, selbst Leica vermutlich nicht.

Die Leica-M hat das Konzept all dieser spiegellosen Systemkameras vorgelegt.
Die wesentlichen Merkmale sind

  • kein Spiegel, kein Prismensucher
  • kurzes Auflagemaß
  • Wechselobjektive mit Bajonett
  • ...

Das optisch markanteste Merkmal ist das kurze Auflagemaß der Objektive.
...

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6. Juli 2013 - 18:00

Fliegende Blätter 1903"Dasselbe in Jrün" ist eine Redewendung, die besagt, dass zwei Dinge fast gleich sind oder sich nur minimal unterscheiden.

Die wahrscheinlichsten Quellen für diese Redewendung sind folgende: 
1903 erschien in den Fliegenden Blättern eine Zeichnung die einen Reisenden am Fahrkartenschalter zeigt, der eine Fahrkarte zum selben Bestimmungsort erwerben möchte wie der Passagier vor ihm, der eine Fahrkarte dritter Klasse in Händen hält. Mit den Worten „Dasselbe in Jrün!“ verlangt er eine grüne Fahrkarte, die für die teurere zweite Klasse erforderlich ist.

Opel Laubfrosch 1924„Dasselbe in Jrün“ kam...

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2. Juli 2013 - 12:38

Etwa die Hälfte der von PT4Pano ausgelieferten Panoramasysteme geht inzwischen in den kommerziellen Bereich. Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe ist Panoramafotografie heute aus der Werbung nicht mehr wegzudenken. Auch Immobilienmakler und Dienstleister im Immobilien-Sektor haben die Vorteile der interaktiven Angebotspräsentation erkannt und nutzen die Panoramafotografie zum Erstellen virtueller Rundgänge kommerziell.
Für diese Kunden ist es essentiell, daß die Technik einfach und zuverlässig funktioniert und kein unnötiges Fehlerpotential bietet. Unsere aufnahmefertig konfigurierten Panoramasysteme sind dafür ideal.

Für diese kommerzielle Panoramafotografie werden ausschließlich Fisheye-Objektive genutzt. Nur so können voll sphärische Panoramen mit vergleichsweise geringem Aufwand generiert werden. Die Auflösung ist dabei mehr als ausreichend: Für die Einbindung in eine Homepage oder in einem Portal müssen die Panoramen ohnehin meist auf unter 5MB komprimiert werden.  Dann ist eine multi-row-Aufnahmetechnik Luxus, den weder der Kunde bezahlt noch der Betrachter registriert. Auch auf "freihand" Zenit- und Nadiraufnahmen wird weitestgehend verzichtet. Dafür...

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23. Juni 2013 - 10:48

Selbstportrait Albrecht DürerGestern war ich wieder einmal in der Alten Pinakothek in München. Als ich vor dem berühmten Selbstbildnis von Albrecht Dürer stand, fragte ich mich, ob er wohl tatsächlich so aussah, oder ob das eine idealisierte Darstellung ist, die an die typischen Christus-Darstellungen mit schulterlangem Haar erinnern soll.
Bei einem Selbstprortrait hatte es der Maler ja in der Hand und konnte sich so abbilden, wie er sich gerne gesehen hätte.

Fotografierte Selbstportraits sind eher selten - und spätestens seit Photoshop alles andere als unverfälscht. 
Kurios: Inzwischen ist es soweit, dass sich Roboter, selbst porträtieren und dabei schummeln - wenngleich auch nicht aus Eitelkeit: Curiosity, der Mars-Roboter, hat sich auf dem Mars selbst fotografiert.

Wie das geht, ist hier sehr schön erläutert:
 ...

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15. Juni 2013 - 12:30

Im Filmklassiker "Der Club der toten Dichter" fordert der Lehrer John Keating mit unkonventionellen Methoden die Schüler zum selbstverantwortlichen Handeln auf.
Für mich unvergesslich ist die Szene zu einem Perspektiv-Wechsel. Auf Geheiß Keatings steigen die Schüler auf die Schulbänke und sehen so das vertraute Klassenzimmer aus einer völlig neuen Perspektive: Der eigene Standpunkt bestimmt die Sichtweise auf die Dinge, bestimmt das, was wir "wahr"-nehmen - im fotografischen und im übertragenen Sinn.

Im engeren, fotografischen Kontext definiert die Perspektive die projizierte Anordnung der Objekte im Raum und deren Abstands- und Größenverhältnisse auf dem Bild. Dabei ist die Perspektive unabhängig von der Brennweite des zur fotografischen Aufnahme verwendeten Objektivs. Die Perspektive ist - so steht es in allen Nachschlagewerken - nur abhängig vom Standpunkt des Beobachters bzw. der Kamera.
Diese Aussage ist in dieser Pauschalität falsch.
Auch die Projektion beeinflusst die Perspektive.

Lange bevor die Fotografie erfunden wurde, haben sich die Maler mit Perspektive befasst. Bereits im 15. Jahrhundert entstanden Bilder mit einem definierten Fluchtpunkt.

Die perspektivische Malerei war dann im 16. Jahrhundert richtig modern. Kein Geringerer als...

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28. Mai 2013 - 23:18

Unser erster Rotator war der MiniRotor. Mit unter 100 Gramm und 44mm Basis-Durchmesser ist er nach wie vor die kleinste Panoramaplatte mit einstellbarer Rastung auf dem Markt. Seine Rastung in der Abstufung R8-R10-R12 ist auf den Einsatz mit spiegellosen Systemkameras und Kompaktkameras ausgelegt. Er ist heute fester Bestandteil des Kompakt-Sets.
Im Frühjahr 2011 entwickelten wir dann den härter rastenden Rotator ebenfalls mit der Rastung R8-R10-R12, der für alle Spiegelreflex-Kameras und generell auch am MultiRow zum Einsatz kommt.
Lässt man bei den Aufnahmen jede zweite Rastposition aus, hat man auch die Rastungen R4-R5-R6 zur Verfügung. Die Panoramaplatten decken so den Bereich kompletten Bildwinkelbereich vom Fisheye bis 35mm (bezogen auf Kleinbildformat) ab.
Vor allem die Leica-M-Kunden wünschten aber zusätzliche...

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